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29.07.2011 - CSU-Landtagsabgeordneter Nöth drängt auf die Umgehung


Neunkirchen am Brand - Auf Grund der Tatsache, dass das Bayerische Kabinett nicht mehr vor der Sommerpause, sondern erst im Herbst über den Ausbauplan für bayerische Staatsstraßen entscheidet, hat CSU-MdL Eduard Nöth den Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gebeten, die Westumgehung Neunkirchen eventuell doch noch in die Dringlichkeitsstufe 1 aufzustufen.

Nöth erinnerte in seinem Schreiben daran, dass über diese „dringend notwendige Umgehung des Altstadtkerns von Neunkirchen am Brand“ seit mehr als 30 Jahren diskutiert wird.

Bei der letzten Festlegung des Ausbauplans vor zehn Jahren wurde diese Maßnahme als Reservemaßnahme in die Stufe 1 R eingruppiert. Daraus entnahmen, so Nöth, alle Beteiligten den Willen der Staatsregierung zumindest bei der nächsten Fortschreibung endlich aufgestuft zu werden.

Vor allem die Neunkirchener Besonderheit, dass der Staat Ortsstraßen nutzt, dass der Schwerlastverkehr auf Grund der niedrigen Torhöhen nicht durch den Ort geführt werden kann, dass der Lkw-Verkehr sich durch Nachbarkommunen drängt, und Anlieger über Jahrzehnte hinweg die Lärm- und sonstigen Belästigungen in Kauf nehmen müssen, sprechen eindeutig für ein politisches Handeln, betont Nöth. ft

(Fränkischer Tag vom 29.07.2011)


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